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letzte Änderung:
04.11.2006
Arten / Bergpieper

Der Bergpieper

Wissenschaftlicher Name: Anthus spinoletta
Familie: Stelzen (Motacillidae)
Gefährdung:

--

Lebensraum und Verbreitung
Der Bergpieper erreicht mit etwa 17cm fast die Größe einer Bachstelze. Er hat eine graubraun gefärbte Oberseite und seine Unterseite ist weißlich, rötlich überflogen und vor allem ungefleckt. Über den Augen trägt er einen hellen Streifen und seine Schwanzkante ist weiß umrandet. Der Bergpieper hat im Gegensatz zu anderen heimischen Pieperarten dunkle Beine. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt.

Der Bergpieper ist ein typischer Brutvogel der Gebirgsregionen und kommt in Baden-Württemberg fast ausschließlich im Südschwarzwald vor. Er brütet in der subalpinen Region im Teilgebiet Feldberg im Bereich der Borstgrasrasen, die durch Felsblöcke, Baumspitzen, Weidepfähle und Zwergsträucher reich strukturiert sind. Das Nest wird, wie bei allen Piepern, auf dem Boden angelegt.

Wertgebende und kennzeichnende Begleitarten

Bei einer Sommerwanderung auf den Feldberg kann man drei verschiedene Pieperarten beobachten - wenn man sie denn unterscheiden kann: den Baumpieper, den Wiesenpieper und den Bergpieper.

Das Revier des Baumpiepers ist an das Vorkommen von Bäumen gebunden und kommt bei uns fast überall vor. Auf den baumfreien, sonnenbeschienenen Weiden des Feldberggipfels mit Südost- bis Westexposition ist der Wiesenpieper zu Hause, während der Bergpieper auf der Nord- und Ostseite sein Haupt-vorkommen hat, zum Beispiel über dem Waldrand am Osterrain oder an der Steilkante unterhalb des Bismarck-Denkmals.

Biologie und Ökologie der Art

Der Bergpieper fällt v.a. durch seinen Singflug auf, der dem aufmerksamen Bergwanderer kaum entgehen dürfte: Wenn man sein Revier betritt steigt er vom Boden oder einem Steinblock auf und steigt schräg in die Höhe und schwebt anschließend so langsam zu Boden, dass man glauben könnte, er hänge an einem Fallschirmchen. Während dieses Fluges singt er andauernd "dlitlitlitlit ... ".

Außer dem eigentlichen Gesang hört man von ihm im Flug oft auch harte "ist"-Rufe, die so bei den beiden anderen Pieperarten nicht vorkommen.

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